Erben und Vererben

Wer stirbt, kann nicht völlig frei entscheiden, was nach dem Tod mit dem Vermögen geschehen soll. Das Erbrecht schützt direkte Nachkommen, Ehepartner/in und, wenn keine Kinder da sind, die Eltern mit der Norm der gesetzlichen Erbfolge und mit Pflichtteilen. Unverheiratete Lebenspartner/innen und Stiefkinder sind im auf die traditionelle Familie zugeschnittenen Erbrecht nicht vorgesehen. Werden sie im Testament begünstigt, kann dies mit Pflichtteilen von Verwandten kollidieren – und löst eine solche Begünstigung in den meisten Kantonen erhebliche (Erbschafts-) Steuerfolgen aus.

Durchschnittlicher Erbe ist nicht der junge Sohn oder die junge Tochter. Es sind ältere, betuchte, gut bezahlte Arbeitnehmer, die meist ihre Eltern oder seltener auch ihre Grosseltern beerben. Aus Untersuchungen geht hervor, dass die steuerbaren Vermögen zwischen dem 55. und dem 70. Altersjahr entstehen. Zugleich belegen Untersuchungen, dass die Pensionierten noch weiteres Vermögen anhäufen.

Checkliste Erbrecht

Alle wissen es – die meisten verschieben es auf später. Aber, wann ist später?

Wann widmen Sie sich dem Thema „Erben und Vererben“? Ab dem 45. Altersjahr ist es bestimmt nicht mehr zu früh. Je nach Lebenssituation ist eine frühzeitigere Regelung der Vermögensnachfolge dringend zu empfehlen.

Checkliste Erbrecht

Checkliste Vermögensnachfolge

  • Welche Unterlagen, Daten und persönliche Urkunden werden bei einem Todesfall benötigt?
  • Bestehen General-, Bank- oder Vorsorgevollmachten?
  • Welche Massnahmen müssen sofort nach dem Todesfall getroffen werden?
  • Bestehen Testamente und Vollmachten, wo sind diese hinterlegt und existieren weitere Organisationsverfügungen?
  • Welche Massnahmen müssen nach der Beisetzung getroffen werden?
  • Bestehen Übersichten der Vermögenswerte und wer sind die wichtigen Ansprechpartner?

Checkliste Vermögensnachfolge

Checkliste Unternehmensnachfolge

  • Besteht ein Teil des Nachlassvermögens aus einem Geschäftsbetrieb?
  • Fragenkatalog zur persönlichen Situation des Eigentümers und seiner Familie, zu Strategie und Marktumfeld, Wertschöpfungskette, Organisation und Personal, Finanzen und Steuern sowie zu den übrigen Geschäftsbereichen

Checkliste Unternehmensnachfolge

Checkliste Vermögenssicherung

  • Vermögensplanung innerhalb der Familie
  • Die erbrechtlichen Begünstigungsmöglichkeiten wie Erbeinsetzung, Nutzniessung, Vermächtnisse, Bedingungen und Auflagen, Nacherbeinsetzungen und Teilungsregeln

Checkliste Vermögenssicherung

Was gehört zum Nachlass?

  • Klassische Nachlassinstrumente wie Ehevertrag, Erbvertrag und Testament
  • Rechtsgeschäfte unter Lebenden wie Kauf/Schenkung (Erbvorbezug)
  • Lebensversicherung, Rente, Nutzniessung, Vollmacht
  • Leistungen aus der ersten Säule (AHV, IV, EO, ELG, Sozialhilfe)
  • Leistungen aus der zweiten Säule (BVG, FZG)
  • Leistungen aus der dritten Säule (Säule 3a und Säule 3b)

Was gehört zum Nachlass?

Erben in der Schweiz

  • Grössenordnung und Bedeutung des Phänomens Erben
  • Erbschaften und soziale Ungleichheit
  • Erbschaften in der Generationenperspektive
  • Erbschaften im Familienzusammenhang
  • Motivationen und Einstellungen
  • Reformbedarf und Reformdiskussionen

Erben in der Schweiz

Checkliste Vermögensverwaltung durch Willensvollstrecker

Vermögensverwaltung durch erbrechtliche Mandatsträger:

Willensvollstrecker, Erbschaftsverwalter, Erbenvertreter Vermögensverwaltung durch Willensvollstrecker (Checkliste)

Checkliste Vermögensverwaltung durch Willensvollstrecker

Willensvollstrecker und Vermögensverwaltung

  • Aufgaben des Willensvollstreckers
  • Abgrenzung Willensvollstrecker/Erbschaftsverwaltung
  • Rechtsgrundlagen Willensvollstreckung
  • Vermögensverwaltung: Massgeblicher Wille, zeitliche Dimension, örtliche Ausrichtung, Konsequenzen für die Risikofähigkeit und Konsequenzen für die einzelnen Aufgaben

Willensvollstrecker und Vermögensverwaltung

Steuertipps Erben und Vererben

  • Nachlass planen
  • Erbvorbezüge
  • Stiefkinder
  • Lebensversicherungen
  • Nutzniessung
  • Wohnrecht
  • Vor- und Nacherbeinsetzung sowie Tipps für den richtigen Umgang mit Liegenschaften (Standort, Preis/Wert für Übertragung, Wechsel Besteuerungskanton, Direkt- oder Indirektinvestition)

Steuertipps Erben und Vererben

Gelungene Vermögens- und Nachlassplanung erfordert Gespür für die konkreten Gegebenheiten, Bedürfnisse und Möglichkeiten.

Gesetzliche Erbfolge und Pflichtteile

  • Ehepaare in verschiedenen Familienkonstellationen
  • Alleinstehende in verschiedenen Familienkonstelationen

Gesetzliche Erbfolge und Pflichtteile

Erbschaftsplanung

  • Ziele und Instrumente der Erbschaftsplanung
  • Typische Muster für die Erbschaftsplanung
  • Checkliste Erbschaftsplanung
  • Zeitlicher Ablauf der Erbschaftsplanung
  • Abgrenzung des Nachlasses zur
    1. Säule (staatlichen Vorsorge)
    2. Säule (beruflichen Vorsorge)
    3. Säule (freien und gebundenen Vorsorge)

Erbschaftsplanung

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